Die Krux mit dem Milchschaum

Kaffee mit dem perfekten Milchschaum ist auch zuhause mittlerweile ein Muss, denn nur so ist der Start in den Tag mit einem positiven Gefühl möglich.

In der Zwischenzeit gibt es Geräte aller Art für jeden Geldbeutel, doch es gibt Tage an denen sich die Milch nicht zufriedenstellend aufgeschäumt werden kann. Doch an was liegt das?

Man kann es kaum glauben, doch es hängt mit dem Durst der Kuh zusammen – kein Witz!

Um hinter das Geheimnis um den optimalen Milchschaum auf seinem Cappuccino oder Caffè macchiato zu kommen, muss man zunächst verstehen, was beim Aufschäumen von Milch eigentlich passiert: Dabei gelangt Luft in die Milch, die von Eiweißmolekülen umhüllt wird und somit nicht mehr entweichen kann. So entstehen zahlreiche kleine, im Idealfall stabile Luftbläschen, die in Summe den Schaum bilden.

Ob der Milchschaum letztlich gelingt und man mit einer köstlichen Tasse Milchkaffee in den Tag starten kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Der Eiweiß- sowie der Fettgehalt spielen eine enorme Rolle, ebenso wie der Frischegrad und die Temperatur der Milch.

Will man einen cremigen, nicht allzu festen Milchschaum erzeugen – wie er auch von Baristas bevorzugt wird –, dann sollte man auf den Fett- und Eiweißgehalt der Milch achten. Damit das Aufschäumen gelingt, sollte die Milch einen Fettanteil von mindestens 1,5 Prozent haben. Außerdem gilt: Je mehr Eiweiß die Milch enthält, desto länger hält Schaum. Schafft man es aber trotz Einhaltung aller Empfehlungen nicht, stabilen Milchschaum zu erzeugen, dann hat das seine Ursache darin, dass der Eiweißgehalt der Milch je nach Jahreszeit variieren kann. Und da liegt´s: Trinken die Milchkühe im Sommer mehr Wasser, dann ist der Eiweißgehalt in der Kuhmilch niedriger und so fällt unser Milchschaum in sich zusammen.

Da wir aber nicht beeinflussen können, wie viel Wasser die Kühe zu sich nehmen, die uns unsere Milch liefern, besteht beim Aufschäumen von Kuhmilch – unabhängig davon, ob der Fettgehalt hoch genug ist – immer die Gefahr, dass das Verfahren misslingt.

Will man also auf Nummer sicher gehen, dann empfiehlt sich die  vegane Variente: Sowohl Soja- als auch Reismilch lassen sich zum Aufschäumen verwenden.  Somit sollte dem morgendlichen Milchkaffee nichts mehr im Wege stehen und hat man diesen erst einmal genossen, lässt sich der oft stressige Arbeitstag schon viele gelassener bewältigen.

Gefunden auf biorama.eu

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